Über die Partnerschaft Lukas - Kibamba/ Tanzania

Seit mehr als 40 Jahren sind die Kirchenkreise Siegen und Magharibi miteinander verbunden. Unter diesem Dach gibt es inzwischen 8 Gemeindepartnerschaften – unsere Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Kibamba wurde 2008 im Presbyterium beschlossen und 2009 im Rahmen einer Besuchsreise in Kibamba besiegelt. 

Die damals kleine Kirche musste einer neuen Straße weichen und wird durch einen großen Neubau an günstigerer Stelle ersetzt, was die Gemeinde viel Kraft kostet.

  

Die dortige Partnerschaftsgruppe ist groß und lebendig und nimmt regen Anteil an unserer Gemeinde. Sie loben uns, weil unsere Partnerschaft stark ist und wächst, obwohl unsere Kibamba-Gruppe nur so wenige Mitglieder hat. Schriftliche Kontakte gibt es mehr oder weniger häufig aber ohne Probleme und schnell per e-mail. Wichtiger sind allerdings die persönlichen Begegnungen alle zwei Jahre dort oder hier. Unterbringung und Alltagsleben in Gastfamilien kann herzliche Beziehungen entstehen lassen jenseits aller kulturellen Unterschiede. Und wir haben erlebt und gelernt, dass die menschlichen Gemeinsamkeiten größer sind.

Diese Erfahrungen möchten wir gern mit allen interessierten Menschen teilen. Neue Gruppenmitglieder sind uns sehr willkommen. Einige unserer Mitglieder sind auch bereit, andere Gruppen zu besuchen, über unsere Partnerschaft zu sprechen und Fragen zu beantworten.

 

Aktuelle Informationen aus unserer Partnerschaft
mit der Gemeinde Kibamba in Tanzania

Stand: Mai 2021

„Post“ aus Kibamba/Tansania

In Tanzania hat es wichtige politische Veränderungen gegeben. Der Staatspräsident Magufuli starb wie offiziell gemeldet an einer langjährigen Herzerkrankung. Er hatte sein Land für Corona-frei erklärt und so gab es auch keine Informationen über Fallzahlen und Verlauf der Pandemie. Die Nachfolge im Amt ist durch die bisherige Vizepräsidentin gewährleistet. Zum ersten Mal steht damit eine Frau an der Spitze des Staates. Man darf gespannt sein, ob sich das längerfristig auch auf die Stellung der Frauen in Tanzania positiv auswirken wird.

Edwin Mgoa schreibt uns, dass sie in Kibamba Ostern im Bewusstsein der weltweiten Pandemie begehen werden und für alle Leidenden, Trauernden und Ärzte, Pflegende und Helfende beten. In ihren Gebeten und Gottesdiensten denken sie auch an uns und wohl auch an ihre eigene Situation, denn obwohl sie keine offiziellen Informationen haben, sehen sie doch auch in Tanzania die Auswirkungen der Pandemie. Edwin Mgoa schreibt: "Wir glauben, dass Jesus Christus uns allen die Stärke geben wird, diese Situation zu überwinden, einander zu helfen und allen Menschlichkeit zu zeigen ohne Rücksicht auf ihren Hintergrund. Mit unserem Glauben, dass der Herr auferstanden ist, können wir durch unsere Partnerschaft Liebe, Frieden, Hoffnung, Freude und Lebensmut in diese Welt bringen. Unsere Gebete sind mit Euch. Möge Gottes heilende Berührung mit uns sein und die Welt heilen."

Edith Wargalla

 

Zum Live-Stream des Gottesdienstes aus Kibamba:
https://youtu.be/QMF_7-yq2Qg

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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